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Blasen an den Füßen vermeiden – mit neuen Hausschuhen richtig vorgehen

s.Oliver HausschuheBlasen an den Füßen sind eine schmerzhafte Sache: Die Haut reißt durch zu viel Reibung ein oder füllt sich mit Flüssigkeit und legt im Endeffekt Wunden frei, die beim Laufen vor allem in Schuhen für starke Schmerzen sorgen. Dies ist aber nicht nur bei engen Schuhen, neuem Schuhwerk oder schwitzenden Füßen der Fall, sondern kann auch bei nagelneuen Hausschuhen vorkommen – so komfortabel diese auch wirken mögen. Dabei sind es gerade die Hausschuhe, bei deren erstem Tragen man kaum mit den lästigen Wunden rechnet – schließlich werden sie nur zuhause angewandt, sodass man sie für keine weiten Strecken oder anstrengenden Märsche benutzt. Treten dann nach dem Kauf neuer Hausschuhe Druckstellen und später Blasen auf, ist die weniger freudige Überraschung groß. Doch wie vermeidet man Blasen an den Füßen durch neue Hausschuhe?

Was sind Blasen an den Füßen und durch was entstehen sie?

Blasen an den Füßen vermeiden – mit neuen Hausschuhen richtig vorgehenBlasen an den Füßen entstehen, wenn die Haut an bestimmten Stellen zu viel Druck und Reibung ausgesetzt ist – um diesen Bereich zu schützen, bildet sich dort meist eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase, die bei weiterer Bewegung oft aufgerissen wird und eine offene Wunde hinterlassen. Diese kann sich, wenn sie nicht gereinigt wird und sich durch das Weiterlaufen noch weiter ausbreitet, durch Bakterien und Schmutz schnell entzünden und damit mehr Zeit benötigen, um zu heilen.

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Liegen die Blasen an den Füßen an besonders leicht zugänglichen Stellen, erweisen sich die Tage bis zur vollständigen Verheilung für viele als Qual: Denn selbst mit anderem Schuhwerk und das Abdecken mit Pflastern werden die Blasen durch die tägliche Bewegung weiter der Reibung und Druck ausgesetzt, was als sehr störend empfunden wird. Blasen entstehen besonders häufig, wenn neue Schuhe erstmals getragen werden – obwohl diese passen und gut anliegen, sind sie oft noch etwas steif und nicht perfekt an die Fußform des Trägers angepasst, weshalb viele Druckstellen vorhanden sein können

Aus oben genannten Gründen ist es sehr wichtig, Blasen an den Füßen vorzubeugen – auch, wenn man sich nur neue Hausschuhe kauft. Das sogenannte „Einlaufen“ der neuen Schuhe hilft dabei, Druckstellen zu vermeiden und Blasen von Anfang an zu verhindern. Doch was genau kann man tun, um das Risiko für Blasen an den Füßen durch Hausschuhe zu minimieren?

Vorbeugende Maßnahmen – so werden Blasen durch Hausschuhe vermieden

Damit man sich beim ersten Tragen neuer Hausschuhe nicht über schmerzhafte Blasen an den Füßen ärgern muss, ist es wichtig, diesen auf mehrere Weisen vorzubeugen. Nur, wenn man bei den ersten Anwendungen richtig vorgeht, können die kleinen Wunden an den Füßen durch neues Schuhwerk aller Art überhaupt vermieden werden – daher sollte man die vorbeugenden Maßnahmen auch in einem hektischen Alltag priorisieren.

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Diese Dinge können Sie tun, um Blasen an den Füßen durch neue Hausschuhe von Anfang an zu verhindern:

  • mit dicken Socken einlaufen
  • Schuhspanner einsetzen
  • beim täglichen Tragen die richtigen Socken verwenden
  • Pflaster bereitlegen
Möglichkeit Hinweise
Hausschuhe mit dicken Socken einlaufen – den Schuh weiten und formen Wie bei allen anderen Schuharten auch, ist es selbst bei Hausschuhen wichtig, diese vor dem ersten richtigen Tragen langsam einzulaufen. Dazu sollte man das Paar neuer Hausschuhe drei Tage hintereinander etwa eine Stunde am Stück tragen – mit dicken Socken darunter. Das wirkt im ersten Moment etwas seltsam, dient aber dazu, das Material des Schuhs an die Fußform zu gewöhnen, die Form an den Fuß anzupassen und vor allem den Schuh dabei leicht zu weiten, sodass er beim ersten Tragen nicht mehr so eng sitzt.

Tipp: Ist der Sitz durch das Einlaufen um einen Millimeter oder zwei verbessert, werden Druckstellen und Reibungen vermieden – sodass auch die schmerzhaften Blasen ausbleiben.

Neue Hausschuhe mit dicken Socken  erwärmen Sehr hilfreich kann es auch sein, die neuen Schuhe mit dicken Socken anzuziehen und durch einen Haartrockner aus sicherer Entfernung leicht zu wärmen. Dadurch wird steifes Obermaterial bei allen Schuharten meist etwas weicher, passt seine Form besser an und vermindert dadurch Druckstellen. Diese Methode ist vor allem für Nutzer geeignet, die im Alltag eher wenig Zeit finden, um die Schuhe täglich langsam einzulaufen. Die dicken Socken gelten hier wieder als Abstandhalter, die dem Außenmaterial des Schuhs auch die Form liefern sollen, die der Fuß für das komfortable Tragen braucht. Zudem bewirken sie, dass man den Schuh auch im Winter mit dickeren Socken bequem tragen kann, ohne ihn mit diesen neu einlaufen zu müssen. Auch bei Hausschuhen ist dies ein guter Trick, um die Form und Elastizität des Schuhs auf schnelle Weise zu verbessern und damit den Komfort sofort zu erhöhen. Lediglich bei Woll-Hausschuhen ist diese Methode nicht ganz so gut geeignet.

Schuhspanner nutzen, um die Schuhe zu weiten

Diese Methode funktioniert zwar nur bei geschlossenen Hausschuhen gut, ist aber sehr hilfreich, wenn deren Form etwas geweitet werden muss und man die Druckstellen oder enge Form etwas abändern möchte. Normalerweise sind Hausschuhe aus Komfort-Gründen etwas weiter geschnitten, aber so manches Modell fällt im Inneren etwas enger aus, auch, wenn die Passform ansonsten ideal ist. Hierbei wird der Schuhspanner einfach eine halbe Nummer größer eingestellt und vor dem ersten Tragen am besten 24 Stunden lang in den Hausschuh gebracht – wer die Breite des Schuhs noch etwas ausweiten und damit Druckstellen an den Fußseiten vermeiden will, kann zusätzlich noch Zeitungspapier in den Schuh einbringen. Konnte der Schuhspanner den Hausschuh etwas weiten, werden Blasen an den Füßen durch Druckstellen verringert.

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Tipp: Besonders praktisch ist, dass man die Schuhspanner nach dem Weiten der Hausschuhe noch dazu nutzen kann, die Form des Hausschuhs auf Dauer beizubehalten, sodass dieser länger passend sitzt und optisch ansprechend bleibt, also auch länger genutzt werden kann. Das Ausstopfen mit Zeitungspapier kann auch im Alltag über Nacht vorgenommen werden: Denn das Papier saugt jede Feuchtigkeit auf und vermeidet so Geruchsbildung.

Mit den richtigen Socken im Alltag ohne Blasen vorankommen

Wichtig ist es auch, im Alltag beim Tragen der Hausschuhe immer die richtigen Socken anzuhaben. Ohne Socken würde hygienisch gesehen die Bakterienbildung und –Vermehrung schnell für unschöne Gerüche sorgen, daher sollte man selbst an warmen Tagen nicht auf diese verzichten. Die gewählten Socken für den Alltag sollten gut sitzen, also weder einschneiden, noch zu locker ausfallen. Bei zu engen Socken, die einschneiden, sind Druckstellen auch ohne Mitwirken des Schuhs kaum zu vermeiden, außerdem kann der Gummi der Socken in die Haut eindrücken und allein damit schon für Schmerzen sorgen. Sind die Socken wiederum zu locker, ist eine zu starke Reibung beim Laufen vorprogrammiert, sodass auch hierdurch schmerzhafte Blasen an den Füßen entstehen können – ist dann noch der Hausschuh zu eng oder reibt dieser zusätzlich an der Haut, wird das erste Tragen der Hausschuhe schnell zur Qual.

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Pflaster bereithalten, um Druckstellen auszugleichen

Bemerkt man trotz aller Bemühungen, dass sich beim Tragen der Hausschuhe Druckstellen anbahnen oder die Haut an bestimmten Stellen am Fuß gereizt wird, sind herkömmliche, auf die Stelle zugeschnittene Pflaster oder auch Blasenpflaster das Richtige. Trägt man sie auf die spannenden, unter Reibung unter Druck stehenden Stellen auf, nehmen sie Druck und Reibung ein wenig weg, sodass sich die Haut wieder beruhigen kann und weniger Gefahr läuft, Wunden zu bilden. Pflaster sollten allgemein beim ersten Tragen neuer Schuhe bereitliegen, um im Falle doch entstandener Blasen und Wunden zu helfen. Sie sollen die offene Wunde nämlich nicht nur vor Reibung und Druck schützen, sondern auch das Eindringen von Bakterien und anschließende Entzünden der Wunde verhindern.

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Bildnachweise: Antonioguillem / Fotolia.com, Amazon/ s.Oliver

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